Ein dickes Magazin für alles hätte nicht gepasst. Also gibt es fünf kleine Hefte, jedes mit eigenem Cover und eigener Farbe.
Farbe und Papier
Jedes Heft hat seine eigenen Coverfarben. Innen teilen sich alle eine Palette aus Blau, Rot, Gelb, Orange und Pink. Der Grund ist Eierschale statt Reinweiß, das macht alles etwas wärmer. Gedruckt auf Pergraphica High White Rough, einem Naturpapier, was eine wunderbare Haptik hat und FSC-zertifiziert ist.
Illustration
Alle Illustrationen sind in Procreate entstanden. Ein Pinsel ohne Druckdynamik, nur drei Strichstärken. Die Linien dürfen wackeln. Kein Leben ist perfekt, warum sollten es die Zeichnungen sein?
Das Gesicht mit der Vorurteile-Cap, die drei Herzen ineinander, die gefesselten Hände: Sie tragen die Cover und tauchen später auf Postkarten und Stickern wieder auf.
Bildlook
Die Fotos kamen von den Interviewten selbst, von verschiedenen Kameras und Jahren. Ein Halftone-Raster mit Körnung, eingefärbt in die Heftfarben, macht daraus eine Familie. Wirkt gedruckt, aber nicht nach Comic.




Fünf Zines, 106 Seiten, dazu Postkarten und Sticker.
Warum das Projekt bei uns im Portfolio steht: Man sieht ziemlich gut, wie wir arbeiten. Erst zuhören, dann ein System bauen, das die Geschichte trägt.
