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Deutsche Weinetiketten sehen oft aus wie Urkunden, mit Wappen, Goldschrift und einem Schloss im Hintergrund. Naturwein ist ziemlich genau das Gegenteil. Er wird spontan vergoren, kaum geschwefelt und darf auch mal trüb ins Glas kommen. Wir wollten wissen, wie ein Label aussieht, das dazu passt und im Regal trotzdem auffällt.

Dass ein Wein vegan ist, steht selten drauf, obwohl viele Weine mit Gelatine, Hausenblase oder Eiweiß geklärt werden. Bei Rebwild steht es auf jedem Etikett.

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Namen und Etiketten

Die Namen kommen aus dem Weinberg, nicht aus dem Keller: Blattwerk, Wurzeln, Wildblüte, Schneckentempo und Fuchsbau. Schneckentempo beschreibt dabei ziemlich genau, wie Naturwein entsteht.

Jedes Etikett hat eine eigene Farbe und eine Zeichnung in Kohle. So erkennst du den Wein, bevor du den Namen liest. Grün ist Blattwerk, Ocker ist Wurzeln, Pink ist Wildblüte, Blau ist Schneckentempo und Orange ist Fuchsbau.

Die Flaschen

Wir haben die Serie zweimal inszeniert. Einmal hell auf Beton, ruhig wie ein Katalog. Und einmal dunkel, mit einer einzigen warmen Lichtquelle, so wie man Naturwein abends trinkt. Fuchsbau hat seine eigene Geschichte bekommen, in einem romantischen Weinkeller.

Der Shop

Damit man sieht, wie die Marke online funktioniert, gibt es einen Shop als Prototyp. Er hat viel Weißraum und große Schrift. Die fünf Weine sind Karten zum Aufklappen, und beim Einstieg kommt eine Altersabfrage, weil die bei Alkohol dazugehört.


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Möbius
Möbius
Möbius
Möbius

Rebwild gibt es nicht zu kaufen. Wenn du aber ein Getränk machst und dein Etikett gerade aussieht wie das der Nachbarn, schreib uns. Eine Mail reicht.

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Nächstes Projekt. 

Nächstes Projekt. 

PORTA WESTFALICA, DE
PORTA WESTFALICA, DE